13. Dez. 2011 // JUNG ALT ANDERS… und wieviel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?
1. Feb. 2012 // DREI VIERTEL STADT… doch welche Stadt wollen wir haben?
29. Feb. 2012 // DRINNEN ODER DRAUSSEN… und wieviel Rand braucht die Stadt?

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe STADTfragen gibt es hier zum Runterladen.

_______________________________________________________

JUNG ALT ANDERS… und wieviel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?

Freiraum, Nische, Möglichkeitsraum – gerade in einer stetig wachsenden und immer dichter werdenden Stadt wie München prägen Schlagworte wie diese die aktuellen Debatten der Stadtentwicklungs-, aber auch der Kulturpolitik. Freiräume scheinen die letzten Refugien mündiger Stadtbürger zu sein. Was jedoch sind Freiräume? Durch welche Eigenschaften zeichnen sie sich aus? Und wer sind die Nutzer sogenannter Freiräume? Sprengt Freiraum öffentlichen Raum oder ist Freiraum im Stadtbau planbar? Ist Offenheit tatsächlich ein Garant für Freiheit? Und wie viel Spontanität verträgt der öffentliche Raum?

Zeit: Dienstag, 13. Dezember 2011, 19.00 Uhr
Ort: Import Export, Goethestraße 30
Eintritt frei

Autoren/ Arbeiten:

    • Monninger, Moritz: Ein Stück Heimat in der Fremde. Eine Lebensweltanalyse über das Sozialleben älterer türkischer Migranten in München. 2011 (Sozialwissenschaftliche Geographie)
    • Kerste, Ben Christoph: Ein Springer macht noch keinen Sommer – Ethnografie der Schachspielerszene an der Münchner Freiheit. 2010 (Ethnologie)
    • Gropp, Alexander: Skaten als Urbane Praxis. 2010 (Sozialwissenschaftliche Geographie)

_______________________________________________________

DREI VIERTEL STADT… doch welche Stadt wollen wir haben?

München, einst nur ein „Millionendorf“, ist heute einer der herausragenden Magnete Deutschlands: Unternehmen, Menschen, Investitionen, sie alle zieht es in und um die Weltstadt mit Herz. Doch wie viel Weltstadtcharaker bietet München? Berichtet wird von schicken Vierteln, ihren Menschen, ihren Vorlieben. Ganze Quartiere sind gesättigt mit Images. Verändern diese Bilder selbst die Stadt? Wir müssen genauer wahrnehmen: spazieren, entziffern, kontrastieren. Welche Vorstellung und Gestalt von Urbanität gibt es in München und welche wünschen wir uns? Wir sind es gewohnt, die Weiterentwicklung der Stadt entlang konkreter Projekte zu diskutieren. Doch welche Stadt wollen wir haben?

Zeit: Mittwoch, 1. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ort: Import Export, Goethestraße 30
Eintritt frei

Autoren/ Arbeiten:

    • Mießl, Anna: Stadt im Rausch – symbolische Gentrifizierung in Form von Medien im Glockenbach /Gärtnerplatzviertel. 2011 (Europäische Ethnologie / Volkskunde)
    • Häußermann, Annalina: Münchens Zentrum urbanen Lebens? Raumwahrnehmungen und -abgrenzungen im Südlichen Bahnhofsviertel. 2011 (Europäische Ethnologie / Volkskunde)
    • Hamann, Stefanie: Die Kleinstadt in der Großstadt. 2011 (Freie Kunst/ Bildhauerei)

_______________________________________________________

DRINNEN ODER DRAUSSEN… und wieviel Rand braucht die Stadt?

Nicht mehr Stadt, noch nicht Land: die Peripherie ist weder drinnen noch draußen, ein Zwischenraum für Geplantes, Gewachsenes, Provisorisches, Unfertiges. Ihre Leere war immer auch das Versprechen einer zukünftigen, besseren, humaneren Stadt am Rande der alten. Doch die offenen Möglichkeiten nehmen ab. Mit den Projekten in Riem und Freiham verschwinden nicht nur die letzten großen Freilandreserven Münchens, sondern auch die letzten Projektionsflächen für städtebauliche Großträume. Am Ende der Utopien tauchen Fragen auf: Ist das einmal Gebaute noch veränderbar? Was meint „Urbanität“ und „Nachverdichtung“ am Stadtrand? Hat das Leitbild der „Europäischen Stadt“ dort überhaupt eine Berechtigung? Welche anderen, spezifischen Qualitäten hat die Peripherie? Welche realen Bedürfnisse haben ihre Bewohner? Wo beginnt, wo endet diese Peripherie eigentlich? Und wieviel Rand braucht die Stadt?

Zeit: Mittwoch, 29. Februar 2011, 19.00 Uhr
Ort: Import Export, Goethestraße 30
Eintritt frei

Autoren/ Arbeiten:

      • Rickert, Christoph/ Asböck, Michael: Additive Neuperlach. 2011 ( Architektur)
      • Letzel, Tassilo & Samer, Daniel: Peripherie München. 2009 (Bildende Kunst)
      • Skublics, Lena: Die Messestadt Riem – Wohnstandort für Eltern und Kinder. Eine qualitative Untersuchung der Wohnstandortwahl und Standortbewertung der Familien in der Messestadt Riem (Antropogeographie)
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: